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Intimität

Vor kurzem verbrachte ich einige Tage in einem christlichen Kloster. Ich kenne diesen Ort schon viele Jahre und genieße es immer sehr, wenn ich dem lauten Alltag in Berlin entkommen und in die Stille des Klosters eintauchen kann.

Auch dieses Mal bin ich in die Bücherstube geschlendert und habe mir die ausliegenden Bücher angeschaut. Eines sprang mir sofort in die Augen, mit dem Titel "Intimität". Etwas belustigt so einen Titel im Kloster zu finden, begann ich aufmerksam darin zu lesen. Und es überraschte mich erneut, das der Autor vor allem von Intimität zu sich selbst schrieb, die eine Nähe zu anderen oder auch im Glauben möglich macht.

In meiner Arbeit mit Patienten erlebe ich sehr oft diese fast "intimen" Momente, wo sie auf dem Weg der Heilung dichter zu sich selbst finden, zu einer inneren Wahrheit, oder auch zu einer inneren Ehrlichkeit zu sich selbst. Und diese Intimität mit sich selbst sind sehr berührende und wahrhaftige Momente. Gerade gestern sagte eine langjährige Patientin zu mir, das sie nie geglaubt hätte, wieviel Facetten und Schichten in ihr zur Heilung und zum Vorschein kommen würden. Sie hätte nicht gedacht, als sie die Behandlung begann, das sie auf eine lange tiefe Reise zu sich selbst geht.

Diese Intimität zu sich selbst bedeutet auch Mut Neues zu entdecken und auch Seiten an sich kennenzulernen, die man nicht so lieb hat. Durch Krankheiten werden wir von unserer Körpergeistseele indirekt aufgefordert wieder etwas näher an uns heranzurücken und einen neuen Aspekt von uns kennen und lieben zu lernen. Wenn wir lernen dürfen hinzuhorchen kann Heilung entstehen. Dann kann Krankheit ein Geschenk werden, weil es uns auf unserem Weg weiterbringt und einen Erkenntnisgewinn darstellt.

Ich wünsche Ihnen viele solcher intimen Momente mit sich und Anderen.

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Ist jeder Zeckenbiss gefährlich?

Gerade in der Sommerzeit besteht immer wieder die Möglichkeit von Zecken in der Natur oder bei Freizeitaktivitäten gebissen zu werden. Trotz der Vorsorge, die viele Menschen betreiben, wie gezieltes Absuchen des Körpers nach Außenaktivitäten oder der Verwendung von Sprays, deren Duft die Insekten abhalten sollen, werden immer wieder viele Personen gebissen.

Viele meiner Patienten sind sehr verunsichert, wie sie mit der eventuellen Gefahr eine Borrelieninfektion zu bekommen umgehen sollen. Neben speziellen Entfernungsgeräten wie Zeckenzange oder Zeckenkarte aus der Apotheke, bleibt immer noch die Frage, wie man mit dem Einstich umgeht. Auch wenn sich im besten Fall keine größere lokale Infektion bildet, bleibt ein gewisses Restrisiko später an Morbus Lyme (Borreliose) zu erkranken bestehen.

Eine einfache Hilfe kann ein "Lyme Borreliose Test" sein, den jeder selbst zu hause durchführen kann. Dafür besorgt man sich möglichst im Vorfeld einen "Tick-Test" ("tick"= engl. Zecke). Die entfernte Zecke wird dann im Testset auf mögliche Borreliose Bakterien getestet. Dies hilft zu entscheiden, wie schnell weitere ärztliche oder heilpraktische Massnahmen notwendig sind.

Ein "Tick-Test" ist zum Beispiel von der Firma www.tropicare.eu erhältlich.

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Machen Fluoride krank?

Früher kannte man Fluoride als Abfallprodukte der Aluminiumgewinnung und verwendete es als Rattengift oder auch als Bestandteil von Pestiziden. Es ist bekannt, dass eine zu starke Zufuhr von Fluoriden im menschlichen Körper zu einer frühzeitigen Alterung führt, der so genannten "Knochenfluorose".

Es gibt Orte auf der Welt, wo das natürliche Vorkommen von Fluor einen erhöhten Fluorgehalt im Trinkwasser zur Folge hat. Dort kann man exemplarisch studieren, wie es zur Knochenerweichung mit Verkrümmungen derselbigen kommt, aber auch zu Knochenverdichtungen, die eine Verköcherung der Wirbelsäule und eine Verknöcherung der Muskelbänder zur Folge hat. Das gesamte Erscheinungsbild von Haut und Körper dieser Menschen, ist deutlich über dem biologischen Alter.

Fluor ist chemisch ein sehr reaktionsfreudiges Element. Und da es so reaktionsfreudig ist, geht es mit anderen chemischen Elementen gerne starke Verbindungen ein. Dies ist die Wirkung in unserem eigenen Körper, wenn wir Fluor einnehmen, damit wir härtere Zähne bekommen. Lokal in Form von Zahnpasta oder auch von fluorhaltigem Lack kann dies wirklich etwas bewirken. Die Fluorsäure greift die Oberfläche unserer Zähne an und geht mit den frei gewordenen chemischen Elementen starke Verbindungen ein. Fluorsäure ist übrigens ätzender als jede andere Säure, sie greift sogar das Glas an, in dem man sie versucht aufzubewahren. Aus diesem Grund wird aus Flaschen mit einer Kupfer- Nickel- Legierung aufbewahrt.

Die orale Einnahme von Fluor in Form von Tabletten oder im Speisesalz ist eher fraglich. Das Fluor gelangt damit in den gesamten Stoffwechsel des Körpers und geht dahin, wo es starke Verbindungen eingehen kann.

Im Blut zum Beispiel geht das Fluor an Enzyme, die sonst Sauerstoff transportieren würden. Das reaktionsfreudige Fluor freut sich eine Verbindung zu haben, das Enzym ist dauerhaft blockiert für seine eigentliche Aufgabe.

Die menschliche Muttermilch enthält fast gar kein Fluor (max.0,005mg/l). Als hätte es Mutter Natur gewusst, scheint Fluor für den kleinen menschlichen Körper nicht optimal zu sein. Da ein Säugling sich in einem permanenten Entwicklungs- und Wachstumsprozess befindet ist ein hoher Sauerstoffgehalt im Blut unumgänglich.

Im Jahre 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang von Fluoriden und menschlicher Intelligenz untersuchte (Choi 2012). Die Wissenschafter der Harvard- Universität wiesen in einer Meta- Analyse von 27 Einzelstudien nach, das Kinder in Gegenden mit hoher Fluoridbelastung einen signifikant niedrigeren IQ hatten, als Kinder in Gegenden mit niedriger Fluoridbelastung.

In vielen Ländern ist die Fluorisierung des Trinkwassers schon Standard. Zur Einnahme von fluorisierten Nahrungsmitteln wie Speisesalz, Trinkwasser oder Milch wird geraten. Den jungen Eltern wird in der Kinderarztpraxis gleich das Kombipräperat aus Vitamin D und Fluor verschrieben, ohne zusätzliche Aufklärung oder Information. Moderne Zahnärzte raten von der blinden Fluordisierung ab, da bereits die Milchzähne der Kinder so hart werden können, das eine Behandlung im Kariesfall den Zahn brechen lässt.

Eine WHO-Studie aus dem Jahr 2002 vergleicht die Häufigkeit der Zahndefekte bei zwölfjährigen Kindern in verschiedenen Ländern. Das Resultat zeigt auf, das sich die Zahngesundheit in allen Ländern in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert hat. Völlig unabhängig, ob das Trinkwasser fluorisiert ist oder nicht.

Überlegen Sie selbst ob eine guten Zahnpflege und lokale Anwendung von fluorhaltiger Zahnpasta nicht gesünder ist, als eine generalsierte Fluordisierung des gesamten Organismus. Kinder esse auch gern mal eine größere Portion Zahnpasta, wenn die sooo gut schmeckt. Also passen Sie auf und wechseln die Zahnpastasorte immer mal wieder, mal mit Fluor, mal ohne Fluor....Aber auch mit gesunder Ernährung (bereits in der Schwangerschaft) können Sie die Anlagen der Zähne gut unterstützen.

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Ein warmes Frühstück...

Es ist viele Jahre her, ich bekam Besuch von einem Freund aus Irland. Bevor er nach Berlin reiste fragte ich ihn, was er denn gerne ißt, damit ich als Gastgeberin seinen Aufenthalt angenehm gestalten kann. Er erzählte mir von einem Buch, dass er gerade gelesen hatte mit dem Titel: "The 12 Superfoods" und das er Quinoa, Alfalfasprossen u.a. doch gerne täglich weiteressen würde.

Gesagt getan, mein Bioladen ließ mich nicht im Stich und ich besorgte sofort alle "Superfoods" und wartete gespannt auf das Eintreffen des Freundes. Am ersten Morgen bereitete er sich einen Quinoaporridge zu, den ich neugierig beäugte, mich aber nicht verführte ihn auch zuprobieren. Aber bereits nach 2 Tagen bekundete ich Interesse doch auch mal einen Bissen zu probieren. Und am Ende der Woche des Besuches saß ich morgens glücklich vor meinem Teller Quinoaporridge und wusste nicht, wie ich bisher einen Start in den Tag ohne dieses magische Gericht geschafft hatte.

Hier das einfache Rezept für die Zubereitung eines sehr gesunden, glutenfreien und nahrhaften Frühstücks:

Quinoa- Porridge (für eine Person)

  • 50ml Quinoa
  • 150 ml Wasser
  • eine Prise Zimt (stabilisiert den Blutzuckerspiegel)
  • ein paar Rosinen oder Trockenfrüchte nach Wahl
  • eine Prise Salz

Das ganze langsam auf niedrigster Stufe auf dem Herd "durchquellen" lassen. Kurz vor Ende einen geschnittenen Apfel oder anderes Obst nach Wahl untermengen. Auf dem Teller mit etwas Sahne, Kokosöl, Leinöl oder Butter vermengen. Nach Belieben gequollene Chiasamen dazufügen. Eventuell nachsüßen mit Honig o.ä. nach Bedarf. Guten Appetit!

 

Ich aß mein Quinoaporridge an die acht Jahre täglich, dann zog ich mit meinem Partner zusammen. Er hatte vorher auf einem anderen Kontinent gelebt und in der Zeit unserer interkontinentalen Beziehung hatten wir entweder gar nicht zusammen gefrühstückt oder wenn dann eher ausgiebig "gebruncht". Bei einem unserer ersten gemeinsamen Einkäufe im Bioladen griff er zielstrebig nach den Haferflocken und begann zu hause sich Haferporridge zu kochen. Nach kurzer Zeit aß ich das mit, weil das Kochen von zwei Frühstücksbreis logistisch doch etwas kompliziert wurde. Aber irgendwie war das ganz nett, aber mir fehlte etwas.

Dann las ich über die Zubereitung von Reis-Congees, und chinesische Kraftsuppen und probierte neues aus. Ich landete schließlich bei einem Reis-Congee Rezept das mich nun schon wieder mehere Jahre täglich begleitet und mich immer wieder erfreut.

Reis- Congee

  • 2 l Wasser in einem Topf erhitzen
  • In der Zwischenzeit 200gr Mochireis (oder anderen Klebereis)
  • 20 gr schwarzen/braunen Reis (nicht Wildreis oder Vollkornreis)
  • 1 EL schwarzen Sesam
  • 3 EL weißen Sesam oder andere Nüsse kleingehackt
  • 150 gr Trockenfrüchte (kleingehackt)
  • 1 TL Salz abmessen.
  • wenn das Wasser kocht, alle Zutaten hinzufügen und aufkochen lassen. Danach die Temperatur auf kleinste Stufe hinunterdrehen und 1 h kochen lassen. Immer mal wieder umrühren. Das Congee im Topf abkühlen lassen, in Vorratsgefäße füllen im Kühlschrank aufbewahren.

Jeden Morgen eine Portion erwärmen, mit frischem Obst verfeinern. Auf dem Teller mit Kokosöl, Sahne, Leinöl o.ä. fetthaltigem Lebensmittel verrühren. Gequollene Quiasamen nach belieben dazufügen.

Der praktische Vorteil des Reis-Congees ist, dass es morgens kaum Zeit und Arbeit macht, eine Portion zu erwärmen. Durch das zugeben von dunklen Saaten wird das Yin im Körper gestärkt, durch das lange Kochen wird die Speise "yangisiert" und gibt mehr Energie als ein kurz gekochter Porridge. Wenn Sie das Yin mehr stärken möchten, erhöhen Sie den Anteil an schwarzem Sesam und braunem Reis.

Sie können Gewürze zufügen oder auch Hiobstränensamen (Asia- Markt), je nachdem ob Sie noch andere Aspekte in Ihrem Körper ausgleichen möchten.

Ich wünsche viel Freude beim ausprobieren und lassen Sie es sich gut schmecken.

 

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Wasser oder Wasser?

Jeden Tag nehmen wir Wasser zu uns, um unseren Flüssigkeitshaushalt im Körper aufrecht zu erhalten. Wir Menschen bestehen zu 78% aus Wasser. Wir können einige Tage ohne Essen zurechtkommen, aber nicht ohne Flüssigkeit. Das Wasser das uns in der westlichen ersten Welt zur Verfügung steht, hat eine sichere Trinkwasserqualität. Ein Gut das dem Großteil der Weltbevölkerung nicht immer zur Verfügung steht.

 

Unser städtisches Leitungswasser enthält dennoch viele Verunreinigungen aus Medikamenten, Hormonen und Mineralien, die nicht förderlich für unsere Gesundheit sind.

Gerade in Großstädten wie New York City, Brüssel oder Berlin wird von den Wasserwerken immer wieder bewusst geworben, was für eine gute Wasserqualität in der Stadt herrsche. Dies ist sicherlich für das ursprüngliche Grundwasser auch zutreffend, aber das Trinkwasser wird bis zu mehrere hundertmale von den Klärwerken aufbereitet und wieder in die Leitungen eingeführt. Dabei werden auch Chemikalien wie Chlor oder Fluor dem Wasser zugesetzt. In Brüssel riecht das Leitungswasser nach Chlor und hat eine leichte grünliche Verfärbung. In New York City riecht und schmeckt das Leitungswasser so schlecht, dass fast alle Haushalte auch auf den Duschkopf einen Wasserfilter haben, damit man sich mit dem Leitungswasser so nicht waschen muss. Die meisten amerikanischen Haushalte haben überdies noch eine Aufbereitungsanlage im Haus um das Leitungswasser weicher zu machen.

 

Der Trend in den letzten Jahren das Trinkwasser abgefüllt in Plastikflaschen zu kaufen ist eine Möglichkeit diese Belastung zu umgehen.

Dennoch wird diese Praxis immer kritischer gesehen, da es nicht nur eine enorme Menge Müll produziert, sondern das Wasser auch schädliche Weichmacher und Hormone aus den Flaschen aufnimmt, die unsere Gesundheit auch belasten.

 

Weichmacher im Wasser haben einen negativen Einfluss auf die Zahnbildung bei Kindern, die verfrühte Geschlechtsentwicklung der Kinder, die Fertilität von Mann und Frau, eine verfrühte Menopause, ADHS u.a.

 

Der Film „Bottled Life“ macht außerdem deutlich, dass Wasser in Flaschen vor allem für einen sehr lukrativ ist, den Lebensmittelgroßkonzernen, die sich eine goldene Nase daran verdienen.

 

Wie können wir in einem westlichen Land damit umgehen? Wie kommen wir wirklich an gutes Trinkwasser heran?

 

Eine einfache und effektive Methode ist das Leitungswasser, das uns in der westlichen Welt zur Verfügung steht mit einem Umkehr-Osmose-Filter zu filtern. Diese Methode lässt ein sehr klares wohlschmeckendes Trinkwasser entstehen, das frei von Schwermetallen, Kalk, Salzen, Asbest, Hormonen und Medikamentenrückständen ist. Alles was mit dem gefilterten Wasser zubereitet wird (Tee, Kaffee, Speisen) hat einen erheblich besseren Geschmack, aber auch der Geschmack beim Trinken.

Ein Umkehr-Osmose-Filter wird an den Wasseranschluss in der Küche montiert. Je nach Modell können Sie den Waschmaschinenanschluss, den Wasserhahn oder auch direkt den Wasseranschluss nutzen um den Filter anzuschließen. Die günstigsten Modelle kosten zur Zeit ca. € 80,00 und sind für einen Haushalt von 2-4 Personen völlig ausreichend. Zusätzliche Kosten entstehen für das Auswechseln des Aktivkohlefilters und des Sedimentvorfilters. Dies geschieht je nach Nutzung alle 6-9 Monate und es entstehen  Kosten von ca. € 25,00 beim günstigsten Modell.

 

Anstatt immer wieder Wasser in Plastikflaschen zu kaufen, nach hause zu tragen und die leeren Flaschen wieder in den Laden zurückzubringen, hat man immer frisches gefiltertes Wasser zu hause. Dies kann man in BPA freie Trinkgefäße für unterwegs abfüllen und ist immer mit dem eigenen Wasser versorgt.

 

Mehr Informationen über kostengünstige Umkehr-Osmose- Wasserfilter finden Sie unter hier:

 

www.wasserhaus.de

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