FAQ zur Homöopathie

  • Muss man an die Wirkung homöopathischer Mittel glauben?
    Sicher ist eine positive Einstellung sehr sinn-voll. Homöopathie wirkt aber auch bei Säug-lingen, Bewusstlosen, Tieren, die ja kaum an die Wirkung der Mittel glauben können.

  • Werden die Kosten der Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt?
    Heilpraktiker dürfen in Deutschland nur mit den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe abrechnen. Für gesetzlich Versicherte empfiehlt es sich in vielen Fällen eine private Zusatzkrankenversicherung abzuschließen,die die Kosten je nach Vertragsleistung über-nimmt.

  • Was kostet eine Behandlung?
    Siehe unter Praxis

  • Dauert die Genesung/ Heilung mit Homöopathie länger?
    Im akuten Krankheitsfall dauert die Genesung mit Homöopathie eigentlich deutlich kürzer, wenn das richtige Arzneimittel gewählt wurde und die Lebenskraft des Patienten vital ist. Bei chronischen Erkrankungen dauert eine Heil-
    ung natürlich länger, da die Ursachen die zur Erkrankung geführt haben behandelt werden. Dennoch ist auch hier zu erwähnen, dass eine Heilung im homöopathischen Sinne eine Be-schwerdefreiheit bedeutet,die unter der schul-
    medizinischen Behandlung meist nur mit stän-diger Medikamentengabe erreicht wird.

  • Wenn die Homöopathie so gut wirken soll, wieso wird sie dann nicht von der Schulmedizin einge-setzt?
    Homöopathie hat völlig andere Grundlagen,die Ansicht von Gesundheit und Krankheit ist verschieden. Der Gedanke der Selbstheilung ist in der Schulmedizin nicht sehr stark vertre-
    ten. Ein Verknüpfen beider Methoden ist sehr schwierig und in einer stark frequentierten Kassenarztpraxis kaum zu bewältigen.

  • Haben die homöopathischen Arzneien Neben-wirkungen?
    Auch homöopathische Arzneien können bei fal-
    scher Anwendung Nebenwirkungen auslösen. Es handelt sich dann meist um eine falsche Dosierung der Arznei. Hochpotenzen sollten aus diesem Grund nicht von Laien selbst dosiert werden. Die sogenannte Erstver-schlimmerung ist eher als Heilreaktion und nicht als Nebenwirkung zu betrachten.


  • Ist ein Heilpraktiker immer ein Homöopath?
    Die wenigsten Heilpraktiker sind Homöo-pathen. Viele Heilpraktiker arbeiten mit verschiedenen Methoden wie: Akupunktur, Körperarbeit, Bachblüten u.a.

  • Welche Erkrankungen kann man mit Homöo-pathie behandeln?
    Mit der klassischen Homöopathie kann man alle Erkrankungen behandeln. Ein Heilungs-erfolg hängt von der Schwere der Krankheit ab, wie lange ein Patient die Beschwerden schon hat. Grenzen der Homöopathie sind bei irreversiblen Organschäden, bei sehr alten oder geschwächten Patienten, wo die Le-benskraft nicht mehr ausreicht für eine Heil- ung und das zur Zeit zur Verfügung stehende Wissen der Homöopathie. Wir kennen zur Zeit in der Homöopathie circa 2500 Stoffe die als homöopathische Arzneien verarbeitet sind. Ständig kommen neue Erkenntnisse und Arz-neimittel dazu, es kann also immer sein, dass ein Arzneimittel noch nicht erforscht ist, was ein künftiger Patient zur Heilung bräuchte.

  • Warum dauert ein Anamnesetermin so lange?
    Im Anamnesegespräch versucht der Homöo-path sich ein umfangreiches Bild vom Patienten zu machen über Entstehung, Verlauf und Istzustand der Beschwerden. Außerdem ver-sucht der Homöopath den Patienten als Per-sönlichkeit mit seinen besonderen Merkmalen kennen zu lernen und zu verstehen.

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