Im Jahr 2013 habe ich begonnen mit Systemischen Strukturaufstellungen (SySt) mit einzelnen Patienten zu arbeiten.
Diese Form der Aufstellungsarbeit stellt Strukturen aus Systemen auf. Aufgestellt werden kann grundsätzlich alles: Probleme auf der Arbeit, Schwierigkeiten in der Familie, Krankheiten im Körpersystem, hinderliche Glaubenssätze, oder auch unsere unentdeckten Potentiale und Möglichkeiten.

In einem Vorgespräch mit mir, werden die verschiedenen Aspekte des Problems deutlich.

Diese Aspekte werden auf Karten geschrieben, die dann vom Aufsteller im Raum in eine Struktur gebracht werden.

Diese räumliche Struktur lassen wir auf uns wirken und gehen auf einzelne Karten zum hineinspüren. Meist wird dann schon deutlich, 

welche Aspekte sich etwas zu sagen haben, oder welche Aspekte eine andere Position einnehmen möchten.

Über diese aktive Phase bekommt das Problem ein anderes Gewicht. Lösungen können sich zeigen, oder auch Aspekte wie: »das, was noch fehlt« treten auf.

Eine Aufstellung kommt zum Ende, wenn der

Aufsteller spürt wie die einzelnen Aspekte wirklich zu einer neuen Struktur zusammen gekommen sind.

In Körperstrukturaufstellungen werden Körperteile oder innere Organe aufgestellt. Zusammenhänge und Einflüsse die zur Erkrankung geführt haben, können besser erkannt werden.