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Gesundheit

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Ist jeder Zeckenbiss gefährlich?

Gerade in der Sommerzeit besteht immer wieder die Möglichkeit von Zecken in der Natur oder bei Freizeitaktivitäten gebissen zu werden. Trotz der Vorsorge, die viele Menschen betreiben, wie gezieltes Absuchen des Körpers nach Außenaktivitäten oder der Verwendung von Sprays, deren Duft die Insekten abhalten sollen, werden immer wieder viele Personen gebissen.

Viele meiner Patienten sind sehr verunsichert, wie sie mit der eventuellen Gefahr eine Borrelieninfektion zu bekommen umgehen sollen. Neben speziellen Entfernungsgeräten wie Zeckenzange oder Zeckenkarte aus der Apotheke, bleibt immer noch die Frage, wie man mit dem Einstich umgeht. Auch wenn sich im besten Fall keine größere lokale Infektion bildet, bleibt ein gewisses Restrisiko später an Morbus Lyme (Borreliose) zu erkranken bestehen.

Eine einfache Hilfe kann ein "Lyme Borreliose Test" sein, den jeder selbst zu hause durchführen kann. Dafür besorgt man sich möglichst im Vorfeld einen "Tick-Test" ("tick"= engl. Zecke). Die entfernte Zecke wird dann im Testset auf mögliche Borreliose Bakterien getestet. Dies hilft zu entscheiden, wie schnell weitere ärztliche oder heilpraktische Massnahmen notwendig sind.

Ein "Tick-Test" ist zum Beispiel von der Firma www.tropicare.eu erhältlich.

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Machen Fluoride krank?

Früher kannte man Fluoride als Abfallprodukte der Aluminiumgewinnung und verwendete es als Rattengift oder auch als Bestandteil von Pestiziden. Es ist bekannt, dass eine zu starke Zufuhr von Fluoriden im menschlichen Körper zu einer frühzeitigen Alterung führt, der so genannten "Knochenfluorose".

Es gibt Orte auf der Welt, wo das natürliche Vorkommen von Fluor einen erhöhten Fluorgehalt im Trinkwasser zur Folge hat. Dort kann man exemplarisch studieren, wie es zur Knochenerweichung mit Verkrümmungen derselbigen kommt, aber auch zu Knochenverdichtungen, die eine Verköcherung der Wirbelsäule und eine Verknöcherung der Muskelbänder zur Folge hat. Das gesamte Erscheinungsbild von Haut und Körper dieser Menschen, ist deutlich über dem biologischen Alter.

Fluor ist chemisch ein sehr reaktionsfreudiges Element. Und da es so reaktionsfreudig ist, geht es mit anderen chemischen Elementen gerne starke Verbindungen ein. Dies ist die Wirkung in unserem eigenen Körper, wenn wir Fluor einnehmen, damit wir härtere Zähne bekommen. Lokal in Form von Zahnpasta oder auch von fluorhaltigem Lack kann dies wirklich etwas bewirken. Die Fluorsäure greift die Oberfläche unserer Zähne an und geht mit den frei gewordenen chemischen Elementen starke Verbindungen ein. Fluorsäure ist übrigens ätzender als jede andere Säure, sie greift sogar das Glas an, in dem man sie versucht aufzubewahren. Aus diesem Grund wird aus Flaschen mit einer Kupfer- Nickel- Legierung aufbewahrt.

Die orale Einnahme von Fluor in Form von Tabletten oder im Speisesalz ist eher fraglich. Das Fluor gelangt damit in den gesamten Stoffwechsel des Körpers und geht dahin, wo es starke Verbindungen eingehen kann.

Im Blut zum Beispiel geht das Fluor an Enzyme, die sonst Sauerstoff transportieren würden. Das reaktionsfreudige Fluor freut sich eine Verbindung zu haben, das Enzym ist dauerhaft blockiert für seine eigentliche Aufgabe.

Die menschliche Muttermilch enthält fast gar kein Fluor (max.0,005mg/l). Als hätte es Mutter Natur gewusst, scheint Fluor für den kleinen menschlichen Körper nicht optimal zu sein. Da ein Säugling sich in einem permanenten Entwicklungs- und Wachstumsprozess befindet ist ein hoher Sauerstoffgehalt im Blut unumgänglich.

Im Jahre 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, die den Zusammenhang von Fluoriden und menschlicher Intelligenz untersuchte (Choi 2012). Die Wissenschafter der Harvard- Universität wiesen in einer Meta- Analyse von 27 Einzelstudien nach, das Kinder in Gegenden mit hoher Fluoridbelastung einen signifikant niedrigeren IQ hatten, als Kinder in Gegenden mit niedriger Fluoridbelastung.

In vielen Ländern ist die Fluorisierung des Trinkwassers schon Standard. Zur Einnahme von fluorisierten Nahrungsmitteln wie Speisesalz, Trinkwasser oder Milch wird geraten. Den jungen Eltern wird in der Kinderarztpraxis gleich das Kombipräperat aus Vitamin D und Fluor verschrieben, ohne zusätzliche Aufklärung oder Information. Moderne Zahnärzte raten von der blinden Fluordisierung ab, da bereits die Milchzähne der Kinder so hart werden können, das eine Behandlung im Kariesfall den Zahn brechen lässt.

Eine WHO-Studie aus dem Jahr 2002 vergleicht die Häufigkeit der Zahndefekte bei zwölfjährigen Kindern in verschiedenen Ländern. Das Resultat zeigt auf, das sich die Zahngesundheit in allen Ländern in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert hat. Völlig unabhängig, ob das Trinkwasser fluorisiert ist oder nicht.

Überlegen Sie selbst ob eine guten Zahnpflege und lokale Anwendung von fluorhaltiger Zahnpasta nicht gesünder ist, als eine generalsierte Fluordisierung des gesamten Organismus. Kinder esse auch gern mal eine größere Portion Zahnpasta, wenn die sooo gut schmeckt. Also passen Sie auf und wechseln die Zahnpastasorte immer mal wieder, mal mit Fluor, mal ohne Fluor....Aber auch mit gesunder Ernährung (bereits in der Schwangerschaft) können Sie die Anlagen der Zähne gut unterstützen.

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Wasser oder Wasser?

Jeden Tag nehmen wir Wasser zu uns, um unseren Flüssigkeitshaushalt im Körper aufrecht zu erhalten. Wir Menschen bestehen zu 78% aus Wasser. Wir können einige Tage ohne Essen zurechtkommen, aber nicht ohne Flüssigkeit. Das Wasser das uns in der westlichen ersten Welt zur Verfügung steht, hat eine sichere Trinkwasserqualität. Ein Gut das dem Großteil der Weltbevölkerung nicht immer zur Verfügung steht.

 

Unser städtisches Leitungswasser enthält dennoch viele Verunreinigungen aus Medikamenten, Hormonen und Mineralien, die nicht förderlich für unsere Gesundheit sind.

Gerade in Großstädten wie New York City, Brüssel oder Berlin wird von den Wasserwerken immer wieder bewusst geworben, was für eine gute Wasserqualität in der Stadt herrsche. Dies ist sicherlich für das ursprüngliche Grundwasser auch zutreffend, aber das Trinkwasser wird bis zu mehrere hundertmale von den Klärwerken aufbereitet und wieder in die Leitungen eingeführt. Dabei werden auch Chemikalien wie Chlor oder Fluor dem Wasser zugesetzt. In Brüssel riecht das Leitungswasser nach Chlor und hat eine leichte grünliche Verfärbung. In New York City riecht und schmeckt das Leitungswasser so schlecht, dass fast alle Haushalte auch auf den Duschkopf einen Wasserfilter haben, damit man sich mit dem Leitungswasser so nicht waschen muss. Die meisten amerikanischen Haushalte haben überdies noch eine Aufbereitungsanlage im Haus um das Leitungswasser weicher zu machen.

 

Der Trend in den letzten Jahren das Trinkwasser abgefüllt in Plastikflaschen zu kaufen ist eine Möglichkeit diese Belastung zu umgehen.

Dennoch wird diese Praxis immer kritischer gesehen, da es nicht nur eine enorme Menge Müll produziert, sondern das Wasser auch schädliche Weichmacher und Hormone aus den Flaschen aufnimmt, die unsere Gesundheit auch belasten.

 

Weichmacher im Wasser haben einen negativen Einfluss auf die Zahnbildung bei Kindern, die verfrühte Geschlechtsentwicklung der Kinder, die Fertilität von Mann und Frau, eine verfrühte Menopause, ADHS u.a.

 

Der Film „Bottled Life“ macht außerdem deutlich, dass Wasser in Flaschen vor allem für einen sehr lukrativ ist, den Lebensmittelgroßkonzernen, die sich eine goldene Nase daran verdienen.

 

Wie können wir in einem westlichen Land damit umgehen? Wie kommen wir wirklich an gutes Trinkwasser heran?

 

Eine einfache und effektive Methode ist das Leitungswasser, das uns in der westlichen Welt zur Verfügung steht mit einem Umkehr-Osmose-Filter zu filtern. Diese Methode lässt ein sehr klares wohlschmeckendes Trinkwasser entstehen, das frei von Schwermetallen, Kalk, Salzen, Asbest, Hormonen und Medikamentenrückständen ist. Alles was mit dem gefilterten Wasser zubereitet wird (Tee, Kaffee, Speisen) hat einen erheblich besseren Geschmack, aber auch der Geschmack beim Trinken.

Ein Umkehr-Osmose-Filter wird an den Wasseranschluss in der Küche montiert. Je nach Modell können Sie den Waschmaschinenanschluss, den Wasserhahn oder auch direkt den Wasseranschluss nutzen um den Filter anzuschließen. Die günstigsten Modelle kosten zur Zeit ca. € 80,00 und sind für einen Haushalt von 2-4 Personen völlig ausreichend. Zusätzliche Kosten entstehen für das Auswechseln des Aktivkohlefilters und des Sedimentvorfilters. Dies geschieht je nach Nutzung alle 6-9 Monate und es entstehen  Kosten von ca. € 25,00 beim günstigsten Modell.

 

Anstatt immer wieder Wasser in Plastikflaschen zu kaufen, nach hause zu tragen und die leeren Flaschen wieder in den Laden zurückzubringen, hat man immer frisches gefiltertes Wasser zu hause. Dies kann man in BPA freie Trinkgefäße für unterwegs abfüllen und ist immer mit dem eigenen Wasser versorgt.

 

Mehr Informationen über kostengünstige Umkehr-Osmose- Wasserfilter finden Sie unter hier:

 

www.wasserhaus.de

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